Archiv der Kategorie: Künstlerportrait

Susanne Saida – ein Künstlerinportrait

Ich bin Susanne Saida und komme aus Lehengütingen bei Dinkelsbühl an der Romantischen Strasse

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Buntes Steinzeug, an dem man jeden Tag seine Freude hat. Sie wird reduzierend gebrannt bei 1320 Grad im Gasofen. Dadurch entsteht ein extrem haltbare hochwertige Qualität, die sich in Spülmachinenfestigkeit, Mikrowelleneignung und Frostsicherheit äußert. Der einzigartige Charakter unserer Keramik entsteht durch die eigenen Ton-, Glasur- und Farbmischungen sowie die spezielle Brenntechnik. Wir haben in eine besonders umweltfreundliche und energiesparende Brenntechnik investiert.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Ich habe mit einer Lehre in einem Traditionsbetrieb begonnen und habe 1981 mit meinem Mann Peter Saida die Werkstatt gegründet. Im gemeinsamen Schaffen hat sich unsere keramische Arbeit stetig entwickelt. Im Laufe dieser Zeit haben wir viele Lehrlinge ausgebildet, die teilweise eigene Werkstätten gegründet haben. Seit 2009 führe ich nach dem Tod meines Mannes die Werkstatt zusammen mit einer Mitarbeiterin in diesem Sinne weiter.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Unsere Grundlage ist das traditionelle Keramikhandwerk mit dem Schwerpunkt auf Gebrauchskeramik. Wir haben uns durch das englische Steinzeug und japanische Keramik inspirieren lassen. Wichtig war uns aber immer, die eigene Ausdrucksform zu finden.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Gerne und schon ganz oft.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Klein aber fein, mit vorweihnachtlicher Stimmung.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?

Auf mehreren Märkten in Deutschland und Österreich, Infos unter www.toepferei-saida.de

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Ja, gerne. Wir freuen uns über Ihren Besuch. Lassen Sie sich verzaubern von der Atmosphäre in Ausstellung und Garten. Immer gut zu verbinden  mit einem Besuch im schönen Dinkelsbühl an der Romantischen Strasse.

Töpferei SAIDA
Susanne Saida
Lehengütingen 2
91626 Schopfloch
Tel. 09857/1087
info@toepferei-saida.de
www.toepfereisaida.de

Mara Ziegel und Martin Lietsch – ein Künstlerpaarportrait

Wir sind Mara Ziegel und Martin Lietsch aus Cleeberg in Hessen

Wie würdest du deine Keramik beschreiben?

 

 

 

Wir haben uns seit über 30 Jahren auf die Entwicklung und Produktion von
keramischen Musikinstrumenten spezialisiert.
Unser Werkstattprogramm reicht von Flöten für Kinder bis zu musikalisch
anspruchsvollen Blas- und Percussionsinstrumenten für professionelle Musiker.
Unsere einfachsten Instrumente sind Kuckucks- und Wasserflöten.
Präzise gestimmte Okarinen bauen wir in verschiedenen Formen, Größen und Tonlagen.
Unsere Percussionsinstrumente sind inspiriert von traditionellen keramischen
Vorbildern verschiedener Kulturen, z.B. Darabukka, Udu, Ghatam, Cuica.

Abhängig vom gewünschten Klang und der Form der Instrumente verwenden
wir verschiedene Techniken: Drehen, Aufbauen und Arbeit mit Gipsformen.
Die Blasinstrumente werden einzeln und per Hand gestimmt.
Zur Gestaltung arbeiten wir mit Engobemalerei und terra sigillata. Besonders interessant sind die Ergebnisse mit poliertem Rauchbrand.


Wie hast du mit der keramik angefangen, wie war dein Weg bis heute?
Unterwegs in Südfrankreich, mit einem kleinen, mobilen Brennofen, für den wir ab und zu ein Hotelzimmer genommen haben, um an Strom zu kommen und brennen zu können.
Als Musiker hatte ich Erfahrung im Spielen mehrerer Instrumente.
Mich faszinierte die Möglichkeit, Musik mit einem ebenso vielseitigem Gebiet, der Keramik, zu verbinden.
Sowohl Musik wie auch Keramik bieten unendlich viele Variationsmöglichkeiten.
Im Lauf der Jahre erarbeiteten wir uns das technische und keramische Wissen, um professionell Musikinstrumente herzustellen.

Wer hat dich damals und heute beeinflusst?Es gibt wenige Keramiker, die sich mit diesem Thema befassen, in Deutschland nur Friedrich Stachat aus Fürstenwalde.
Da wir wenige Vorbilder bei den Musikinstrumenten haben, müssen wir uns selber durchwurschteln Allerdings können wir schöne Keramik bei den Kollegen sehen, staunen und dazulernen.

Wie oft warst du schon auf dem Alzeyer Töpfermarkt?
Seit grauer Vorzeit, wir können uns schon gar nicht mehr an die Anfänge erinnern. Inzwischen kommen die Kinder der ersten Käufer mit ihren Kindern als Kunden.

Was gefällt dir in Alzey?
Interessante Arbeiten der Kollegen in bester Qualität und ein Publikum, das
das zu schätzen weiß.

Auf welchen Märkten bist du noch?
Für nächstes Jahr wissen wir das noch nicht.
Einige Märkte in unserer Nähe, die wir regelmäßig machen, sind z.B.:
Otzberg, Höhr-Grenzhausen,Appenborn, Dreieichenhain.
Weiter fahren wir z.B. regelmäßig nach Dießen, Darmsheim, Hüfingen und Gmunden.

Kann man dich in deiner Werkstatt besuchen?
Gerne, bitte vorher kontaktieren.

Unsere Adresse:

Aulbachstr. 13
D -35428 Langgöns – Cleeberg
49(0)6085/2975
martinlietsch@t-online.de
http://www.ton-und-toene.com 
/

Ingmarie Gundlach – ein Künstlerinportrait

Mein Name ist Ingmarie Gundlach und ich lebe und arbeite in Alsbach an der hessischen Bergstrasse.

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Fröhliches Alltagsgeschirr aus hochwertigem Steinzeug

 

 

Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute? 
Meine Eltern liebten Keramik und haben uns Kinder gerne in Töpfereien mitgenommen.
Wie aus einem unscheinbaren Tonklumpen mit geübter Hand an der Töpferscheibe
ein Gefäß entstehen kann, faszinierte mich von Anbeginn.
Dennoch habe ich nach dem Abitur angefangen zu studieren und wollte nur die Übergangszeit
bis zum Studium mit einem Praktikum bei einem Töpfer überbrücken. Das Studium hat mich nicht so sehr wie die Keramik gefesselt, so dass ich es zugunsten einer „ordentlichen“ Keramikerlehre
aufgegeben habe. Nach erfolgreicher Meisterprüfung habe ich 1999 meine eigene Werkstatt
in Darmstadt gegründet und bin nun in Alsbach an der hessischen Bergstrasse angekommen.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Seit ungefähr sieben Jahren bin ich nun mit dabei und schätze die besondere Atmosphäre
auf diesem Kleinod der Keramikmärkte.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt? 

Mir gefällt  die keramische Vielfalt und deren hohe Qualität
eingebettet in das wunderschöne Ambiente des  Hofguts in der Alzeyer Altstadt.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?Ich bin übers Jahr auf mehreren schönen Keramikmärkten zwischen Westerwald und Chiemgau vertreten,
welche genau, bitte ich auf meiner Homepage nachzuschauen.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne!

Gundlach Keramik
Im Sonnenwinkel 6
64665 Alsbach / Bergstrasse
06257 937 360

ingmarie[at]gundlach-keramik.de
http://www.gundlach-keramik.de

Armin Skirde – ein Künstlerportrait

 

Ich bin Armin Skirde.
1979 kam ich von Würzburg nach Höhr-Grenzhausen um Keramik zu studieren. Inzwischen bin ich immer noch hier, habe meine Werkstatt in Grenzhausen und wohne 3km entfernt in Hilgert.

Wie würdest du deine Keramik beschreiben?

Ich arbeite mit Steinzeugton. Überwiegend sind die Sachen auf der Töpferscheibe gedreht. Bei meiner Keramik versuche ich einen möglichst natürlichen Charakter zu bewahren; z.B.durch den erdigen Charakter den die Stücke durch ihre dünne Außenglasur bekommen. Wichtig sind mir auch die Spuren die der Ton durch seine Bearbeitung erfährt. Ich lege also Wert auf gewisse Unregelmäßigkeiten; wie z.B. Schlickerspuren, Drehrillen, Dellen, Beulen, Fingerspuren und sonstige Verformungen;o ft wird gedrehtes auch wieder unrund gemacht.- Überwiegend mache ich Keramik für den Gebrauch; was bedeutet daß Kleinserien und Wiederholungen unerläßlich sind; aber all diese genannten kleinen Unregelmäßigkeiten, geben für mich dem Begriff dem Begriff keramische Serie eine neue Bedeutung. Um nicht falsch verstanden zu werden; Ästethik von Form und Oberfläche haben für mich absoluten Vorrang; ebenso die Funktionalität.
Der Gesamtcharakter ist archaisch mit einen spielerischen Ausdruck. Jedem Stück soll, gerade auch weil es Gebrauchsgegenstände sind, sein eigener Charakter und Ausdruck verliehen werden.

Wie hast du mit der Keramik angefangen/wie war dein Weg bis heute?
Nach dem Abitur bin ich von Würzburg nach Höhr-Grenzhausen gegangen um Keramik-Ing. zu studieren. Arbeiten im Labor, in Verbindungmit Entwicklungen von Massen und Glasuren fand ich sehr interessant; ebenso wie die theorethischen Prozesse (thermische und mineralogische Abläufe) die während eines Brandes ablaufen. Diese Zeit war wichtig für mich theoretisches Verständnis. Aber schon während des Studiums ging ich in die Drehwerkstatt der Fachschule (waren damals noch in einem Gebäude). Bei damaligen Schülern wie Thomas Näthe, Uli Witzmann,Therese Jänsche… habe ich meine ersten Drehlektionen bekommen. Ferner fand ich ich über ein Praktium, eine Keramikwerkstatt inder ich begleitend zum Studium das Drehen an der Töpferscheibe lernen konnte.
1985 konnte ich als externer Prüfling die Gesellenprüfung machen. Noch im gleichen Jahr begann ich das Studium an der Fachschule für Keramikgestaltung. Nach dem Studium habe ich erst mal 3 Jahre in der Fliesenindustrie als Gestalter gearbeitet. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit dem Thema `prähistorische Malerei`auseinandergesetzt; was ja heute bei meiner Keramik ein zentrales Thema ist.- Seit 1994/95 schließlich habe ich meine eigene Werkstatt.

Wer hat dich damals und heute beeinflußt?
Zunächst haben mich natürlich die damaligen Studenten der Fachschule beeindruckt. Später während meines Studiums an der Fachschule fand ich einen Workshop von Sandy Brown und Takeshi Yasuda sehr spannend. Auf der einen Seite der völlig unbefangene fast schon naive Umgang mit dem Material, und auf der anderen die große technische Versiertheit in Verbindung mit einem orginellen, und einen für mich damals unkonventionellen Umgang mit dem Material Ton. Insgesamt sind die Anregungen sehr vielschichtig und nicht immer, auch für einen selbst, wahrnehmbar. Walter Sälzer hat mir in der Anfangszeit meiner Selbstständigkeit ,dankenswerter Weise, einige wichtige technische Tipps gegeben, gerade was die Herstellung von ovalen Gefäßen(mit Deckel) betrifft. Bestimmt bin ich auch durch meine vielen Auslandsmärkte(England,Frankreich,Niederlande,Italien,Spanien,..) beeinflußt, da das Spektrum an Keramik und die damit verbundenen Herangehensweisen doch ein wesentlich Breiteres ist.- Ansonsten gibt es einfach viele Keramiker, deren Arbeiten mir sehr gut gefallen. Dazu gehören z.B.Herve Rousseau, Johannes Peters, Walter Sälzer, Stefan Bang,…;um nur einige zu nennen. Sicherlich hat mich dies alles in meiner Entwicklung geformt,und hat mich, so finde ich zumindest, zu einem völlig eigenen unverwechselbaren Keramikstil geführt.

Wie oft warst du schon auf dem Alzeyer Töpfermarkt?
Wie oft es jetzt genau war kann ich nicht 100%ig sagen. Ich schätze daß ich schon ca 17.Mal dabeigewesen bin.

Was gefällt dir in Alzey?
Sehr gut gefällt mir in Alzey die Situation mit dem beiden Höfen. Auch das Weingut mit seinen Gasträumen, unterstützt sicherlich diese heimeliche Atmosphere. Es paßt auch dazu daß wir daß unser gemeinsames Abendessen dort veranstalten. Außerdem finde ich sehr gut, daß der Schwerpunkt auf Gebrauchskeramik liegt. Oft wird das ein bißchen vergessen. Für mich ist das Töpferhandwerk von historischen und kulturellem her, vielleicht die wichtigste Basis der Keramik überhaupt.

Kann man mich in meiner Werkstatt besuchen?
Ja, sehr gerne. Gut wäre es sich vorher telefonisch anzukündigen, um sicher zu sein ob ich auch wirklich da bin.A nsonsten gibt es ja in der Nachbarschaft noch einige andere interessante Keramikwerkstätten und außerdem noch ein sehr nettes Cafe.

Meine Adresse ist:

Keramikwerkstatt Armin Skirde
Brunnenstrasse 13
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 0049(o)2624/950365 od.5391
Handy: 0177/2641302
Email: arminskirde@freenet.de
www.arminskirdekeramik.com

Judith Radl – ein Künstlerinportrait

Ich bin Judith Radl lebe und arbeite nun seit etwa 2 Jahren in Bendorf, als Nachbarin-und Schwägerin von meiner Kollegin Uta Minnich.

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

 

 

Technisch gesehen produziere ich Steinzeug Geschirr, welches mit farbigen Engoben und einer Transparenten Glasur versehen, bei 1200°c im elektrischen Ofen gebrannt wird. Die Waren sind mit Kannelur, Stempel-und Ritzdekoren verziert ,die teilweise nochmals farbig eingelegtwerden.
Das Geschirr eignet sich zum täglichen Gebrauch und ist Spülmaschinen fest.
Meine Kunden sagen Sie erfahren eine Art Urlaubsgefühl, wenn Sie meinen Stand besuchen, Sie suchen Vergleiche wie „irgendwie römisch? griechisch?…eine Art von Vintage-Look ?…In jedem Fall scheinen Sie fröhlich davonzu werden,und das freut mich natürlich am allermeisten

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Ich bin sozusagen hineingerollt und hineingewachsen ,als Weber-und
Töpferkind. Direkt nach meinem Schulabschluss habe ich eine 3 jährige Lehre an der
Fachhochschule für Keramik in Landshut absolviert und bin danach als Gesellin „getingelt“.
Auf der Insel Juist, bei der Inseltöpferei Schmidt-Tummeley ,in Oldenburg bei Silke Hagemann,
dem Elterlichen Betrieb Radl in  Österreich, und bei Jessica Stonehouse in Canada.
1997 habe ich mich dann an der niederländischen Grenze in Norddeutschland selbständig gemacht.
Bin dann nochmal mit Sack und Pack für 10 Jahre nach Amsterdam gezogen, und habe vor 2 Jahren
einen weiteren Neustart in Bendorf gewagt.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Damals haben mich besonders meine Arbeitgeber beeinflusst und geprägt.
Jetzt lasse ich mich gerne von diverser Volkskunst inspirieren, greife alte Traditionen wie zum Beispiel die Holländischen Tulpenvasen auf und spiele damit eine Zeit herum.
Natürlich wird man auch von dem, was man im alltäglichen Umgang und Umfeld praktisch und schön findet beeinflusst.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Dieses Jahr zum ersten Mal dabei, auf anraten von Uta Minnich,
und meinem lieben Kollegen Willi Schmitz !

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt ?
Ich habe von meinen Kollegen vernommen, das zum einen das Ambiente des Weinguts besonders schön sein soll, und das Niveau der zusammengekommenen Töpfer super sei.

Auf welchen Märkten – ausser Alzey – bist Du vertreten?

Meine Markttermine kann man auf meiner Webseite nachlesen, außerdem bin ich dieses Jahr noch im Kultur-Kasino in Höhr-Grenzhausen bis Anfang nächsten Jahres vertreten.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Man kann mich gerne im Atelier besuchen kommen, entweder auf gut Glück oder vorher kurz anrufen.

Kontaktinformationen:
Judith Radl
Concordiastrasse 3
56170 Bendorf

Telefon
Mobil:0176 3925 4062

email
judith[at]keramikradl.com

www.keramikradl.com

Martina Sigmund-Servetti – ein Künstlerinportrait

Ich bin Martina Sigmund-Servetti und komme aus Heilbronn

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Ich mache freigedrehtes Porzellan mit einer klaren Formensprache und verziehe diese oftmals wieder, sodass irgendwo  immer wieder mal was schepp wird. Schöne Dinge welche man im  Alltag gerne benutzt und auch das eine oder andere Unikat für besondere Gelegenheiten. Überwiegend ganz weiß – in letzter Zeit aber auch mit Lust auf ein kleines bisschen Farbe.

 

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
1982 habe ich die Ausbildung in Landshut an der Schule angefangen, danach habe ich in verschiedenen Werkstätten gearbeitet und bin 1993 mit meiner Familie nach Argentinien gezogen. Als ich 98 zurückgekopmmen bin hatte ich mir zunächst überlegt etwas anderes anzufangen, habe dann aber meine Finger doch nicht aus dem Ton bekommen. Glücklicherweise bin ich dann an völlig veralgtes Porzellan geraten, welches jemand unbedingt loshaben wollte. Ich war neugierig auf das Material und muss sagen es fasziniert mich immer noch. Die unzähligen Möglichkeiten, welche ich noch erkunden möchte reichen bis weit über die „Rente“ hinaus.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Kann ich eigentlich so niemand konkretes sagen. Jedes Gefäß an dem sich das Auge ausruhen kann und welches man gerne in die Hand nimmt ist eine Bereicherung und Impuls. Aber auch einfach Landschaften, Formen und Strukturen welche man im Alltag wahrnimmt.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Für mich ist es dieses Jahr das erste Mal in Alzey und ich freue mich darauf.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen. Dass der Markt von Kollegen organisiert wird gefällt mir sehr – da kann man sich einfach darauf verlassen dass es ein schöner Markt wird.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?
Immer wieder mal wechselnd -durch ganz Deutschland.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, aber gerne – ich habe eine schöne Werkstatt und bin da eigentlich am liebsten.

Kontaktinformationen:
Adresse
Porzellanwerkstatt Martina Sigmund-Servetti
Kernerstrasse 24,
74076 Heilbronn
Telefon 07131/577309
email: porzellan[at]sigmund-servetti.de
www sigmund-servetti.de

Beate Thiesmeyer – ein Kunstlerinportrait

Ich bin Beate Thiesmeyer und kommen aus Kaub am Rhein

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Figürlich – erzählerisch

 

 



Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Ich habe mich in einen Keramiker (Michael Sälzer) verliebt , das war der Einstieg .
Danach habe ich sehr viel ausprobiert : traditionelles Gebrauchsgeschirr, Porzellangeschirr und Unikate…
Dann aber endlich „mein Ding“ gefunden, nämlich keramische Skulptur in Terrakotta mit Engobebemalung.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Jörg von Manz hat mir am Anfang viel Mut gemacht meiner eigenen Bildsprache zu vertrauen und eigentlich beeinflußt mich alles, was ich höre und sehe.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Als Besucherin schon ganz oft.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Das schöne Ambiente und das gute Niveau.

Auf welchen Märkten – ausser Alzey – bist Du vertreten?

In nächsten Jahr am 14. und 15. Juni auf dem Darmsheimer Töpfermarkt zusammen mit Michael Sälzer  mit einer Sonderschau unserer neuen Arbeiten in der Zehntscheune Darmsheim.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Sehr gerne und ein Besuch lohnt sich immer, da nicht nur meine figürlichen Arbeiten in einem verwunschenen Waldgarten zu sehen sind, sondern auch die salzglasierten Arbeiten aus dem Holzofen  von meinem Mann Michael Sälzer.

Kontaktinformationen:
Skulptur – Gefäß – Malerei
Beate Thiesmeyer & Michael Sälzer
Blücherstr. 69
D-56349 Kaub-Viktoriastollen
Tel. 0049 (0) 6774-1452 Fax 0049 (0) 6774-8111
info@be-arte.de    info@saelzer-keramik.de
www.be-arte.de     www.saelzer-keramik.de
Unsere GPS-Koordinaten für „Viktoriastollen“  E 7° 47’ 45“   N 50° 06’ 12“

Susanne Altzweig – ein Kunstlerinportrait

Susanne Altzweig ist mein Name,ich komme ursprünglich aus Südhessen,(Nähe Darmstadt),die Weiterbildung in Sachen Keramik,hat mich nach Höhr-Grenzhausen gebracht,wo es nun schon 30 Jahre geworden sind!

 


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Die farbenreiche Gestaltung meiner Keramik gab es von Anfang an,in einer Zeit,wo
das sog.“erdige“ Thema war.
Das Geschirr ist schlicht in der Form gehalten,damit das Dekor uneingeschränkt wirken kann.
Hauptsächlich florale Themen, aber auch Früchte,vereinzelt auch mal ein Fisch zieren die Keramik,(Majolikatechnik in Steinzeugqualität).
Das zweite Standbein ist die künstlerische Auseinandersetzung mit Vasen-,und Schalenobjekten, aus Platten gebaute freie Stücke,mit matten ,mehrschichtigen Oberflächen.Teils sind sie struckturiert, meist auch farbig gehalten,teils glasiert,so dass sie gebraucht werden können,aber nicht müssen.


Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Angefangen hat alles 1980, mit einer klassischen,soliden Töpferlehre in der Fa.Schliessler,Krösselbach/Eberbach.Sehr viel Wert wurde auf spannungsreichen Formen und gutem Drehen gelegt,welches mein späteres Schaffen mit geprägt hat.
Es folgte die Fachschule f. Gestaltung in Höhr-Grenzhausen,als Weiterbildung und Ergänzung, sehr schnell die Meisterprüfung und Selbstständigkeit.
Es folgten sechs Jahre in einer eigenen kleinen Werstatt,dann 1992 die Gründung der Keramikgruppe Grenzhausen,eine Zusammenschluß von vier Keramiker/Innen,(heute im 21.Jahr!!)
Eine alte,ehemalige Keramikmanufaktur bietet den entsprechenden großzügigen Platz dafür.Jede/r arbeitet in eigenem Stil,gemeinsam werden aber auch Projekte in Angriff genommen, Gruppenausstellungen ermöglicht…..der Austausch,sowohl fachlicher Natur als auch der ganz normale Alltag sind selbstverständlich geworden und bereichern immer noch das nicht immer leichte „Keramikerleben“!!


Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Selektiv wahrgenommen,bereichert mich eigentlich alles,was um mich herum stattfindet.
Im gestalterisch ambitionierte Elternhaus wurden bestimmt die ersten Grundsteine gelegt,(ich wuchs mit Keramik aus vielen Stilrichtungen auf,sowie Kunsthandwerk im weitesten Sinn,sehen und beobachten lernend…), das Textile ist immer schon mein Steckenpferd, Muster, Farben etc.die Natur, Ausstellungen, Gemälde, völkerkundliche Ausstellungen mit ihren alltägl.Geräten .
Elisabeth Fritsch begeisterte mich sehr,(und immer noch),Tricia Guild erfrischt meinen gestalterischen Geist und Kaffe Fasset als begnadeter „Allround Künstler“ spricht mir aus dem Herzen.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

In den anfänglichen Neunzigern war ich ca.drei Male auf dem Alzeyer Töpfermarkt.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?

Der Alzeyer Töpfermarkt hat eine angenehme Größe, ansprechendes ,professionelles keramisches Angebot,und eine idyllische Atmosphäre.

Auf welchen Märkten – ausser Alzey – bist Du vertreten?

Dießen,Oldenburg,Gmunden/Österreich,manchmal Freiburg und Kandern,Frechen,Höhr-Grenzhausen,Bonn…uvm.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne kann man man mich/uns in unserer Werkstattgruppe/Ladengalerie besuchen:

Mo.:Fr.: 10 Uhr-13 Uhr, 14 Uhr-18 Uhr
Sa. :       10 Uhr-14 Uhr, oder nach tel. Absprache
Altzweig Keramik!
Susanne Altzweig /Keramikgruppe Grenzhausen
Brunnenstrasse 13
56203 Höhr-Grenzhausen
02624-5953
altzweig-keramik@freenet.de
www.keramikgruppe.de

Niek Hoogland und Pim van Huisseling – ein Künstlerpaarportrait

Wir sind Niek Hoogland und Pim van Huisseling und kommen aus  Steyl in den Niederlanden




Wie würdet Ihr Eure Keramik beschreiben?

Wir leben und arbeiten in einer Stadt mit einer langen Tradition in der Herstellung von Irdenware. Wir sehen diese Tradition als Quelle, ohne mit dieser Tradition fest verzurrt  zu sein. Unser roter Ton wird mit einer cremig weissen Engobe bedeckt und mit Engobe bemalt. Sgraffito enthüllt den Körper aus rotem Ton Schicht für Schicht. Langsam baut sich eine Geschichte auf. Wir machen Töpfe, die Ihr gerne benutzt.

Wie habt Ihr mit Keramik angefangen und wie war Euer Weg bis heute?

Niek begann seine Töpferausbildung 1985 und arbeitete anschliessend 2 Jahre als Produktionstöpfer.
Die Töpferei wurde 1991 gegründet – Niek hat getöpfert und Pim hat überall ausgeholfen.
Seit 1999 arbeitet Pim in der Töpferei in eigener Regie.

Wir machen beide Irdenware, aber wir haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt.


Wer hat Euch damals und heute beeinflusst?
Nieks Interesse in tradioneller Keramik war schon immer ein wichtiger Einfluss. 
Pims Arbeiten werden von alter Glaskunst und  der Kalligraphie innerstädtischer Grafitti beeinflusst.

Wir werden weiterhin beide von zeitgenössischer britischer und französischer Slipware beeinflusst.

Wie oft wart Ihr schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Wir kommen zum ersten Mal und freuen uns sehr.

Was gefällt Euch am Alzeyer Markt?

Wir kennen einige Töpfer, die Alzey seit Jahren besuchen und begeistert sind.


Auf welchen Märkten –ausser Alzey – seid Ihr vertreten?

In Deutschland sind wir in Höhr-Grenzhausen, Diessen und Oldenburg. In England: Rufford, Hatfield und Farnham. In Belgien: Raeren. Und natürlich auch in Milsbeek, Swalmen und Dordrecht in den Niederlanden.

Kann man Euch in Eurem Atelier besuchen?

Sehr gerne! Wir haben in diesem Jahr unsere Tage der offenen Tür am 13. & 14. Oktober 2012, aber auch sonst sind wir meistens da. Einfach vorher anrufen – wir sind nur ein paar Kilometer hinter der Grenze, nicht weit von Kaldenkirchen.

Niek Hoogland und Pim van Huisseling

Parkstraat 11b
5935BM Steyl
NL

Fon:+31 (0) 77 3736775

E-Mail: pottenbakkerij.hoogland@hetnet.nl
Web: http://www.niekhoogland.nl/   <!– BODY,DIV,TABLE,THEAD,TBODY,TFOOT,TR,TH,TD,P { font-family:“Arial“; font-size:x-small }

 

Martin und Kathrin Ernst – ein Künstlerpaarportrait

Wir sind  Kathrin und Martin Ernst und kommen aus Babensham bei Wasserburg am Inn

 

 



Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Funktional bis fröhlich, dekorativ.
Wir fertigen:
-Farbiges, mit floralen Motiven oder auch mit Früchten dekoriertes Steinzeug.
-Frostfeste Pflanzgefäße, Standfeste Kübel, hohe, schlanke Töpfe, bepflanzbare Gefäße in verschiedenen Tiergestalten und als Königsköpfe.
-zeitlose, individuelle Kachelöfen.
-Feuerschalen für Terrasse und Garten.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Erste Berührung mit Keramik als Schüler beim Jobben in einer Baukeramikwerkstatt. Dann Lehre als Scheibentöpfer, Gesellenjahre, Studium Meisterklasse für Keramik in Linz, bzw. Meisterschule in Landshut, Meisterprüfung. Seit 1993 selbständig.

Wer hat Dich damals und heute beeinflußt?

Lehrmeister, Werkstätten in denen wir arbeiten durften, befreundete Keramiker und Töpfer, englische Keramik in den 80er Jahren.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Wir sind seit 2003 dabei.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Liebe Kollegen, nette Kunden, gute Keramiker, sehr gute Organisation des Marktes!

Auf welchen Märkten -außer Alzey – bist Du vertreten?

Auf Töpfer und Kunsthandwerkermärkten, hauptsächlich im Süddeutschen Raum. Mit den Feuerschalen und Pflanztöpfen auch auf Gartenmärkten. Genaueres auf meiner Webseite.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, gerne, am besten vorher anrufen!

Martin und Kathrin Ernst
Riepertshamer Berg 9
83547 Babensham
Deutschland

fon 0049(0)8071-50969
fax 0049(0)8071-104680
info@feuerschalen-ernst.de
www.keramik-ernst.de