Archiv der Kategorie: Künstlerportrait

Job Heykamp – ein Künstlerportrait

OLYMPUS DIGITAL CAMERAJob Heykamp (geboren 1954) arbeitet seit 1991 als professioneller Keramiker in Niederlande.

Nach seiner Ausbildung auf dem Crabeth College in Gouda ( Niederlande) eröffnete er seine eigene Töpferei mit Ausstellungsraum.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERADer Schwerpunkt seiner keramischen Arbeit besteht aus handgedrehten Unikaten, Gebrauchsgeschirr und Wandbildern.

Zum dekorieren seiner Arbeiten verwendet er hauptsächlich Holzascheglasuren.

In verschiedenen Schichten werden die Glasuren aufgetragen und die Motive eingekratzt
(Sgrafittotechnik).

Bei einer Temperatur von 1260 Grad werden die Arbeiten glattgebrannt.

Das Ziel von Job Heykamp ist, einfache und leicht zu erkennende keramische Formen zu schaffen.

Bei seiner Dekorationstechnik entstehen oft unerwartete, manchmal archaisch zu erkennende Bilder.

Neben Ausstellungen, sind seine keramischen Arbeiten zu sehen auf verschiedene Keramikmärkten in Europa, wie z.B. in Oldenburg (Deutschland), Diessen am Ammersee (Deutschland), Gmunden (Österreich), Girossens (Frankreich) und auf Keramisto (Niederlande).

Weitere Information finden Sie auf seiner Webseite:

Job Heykamp

Brinkweg 2-4,
7274 AD Geesteren
NL

Tel +31 545 481 753

www: www. jobheykamp.nl

email info@jobheykamp.nl

 

Cerareptilia – Werner Klas & Georg Mathes – ein Künstlerportrait

Werner Klas u. Georg Mathes
Wir sind Werner Klas und Georg Mathes, leben und Arbeiten bei Höhr – Grenzhausen im Westerwald.

Wie würdest Du Deine Keramik beschreiben ?
Tierplastiken aus Steinzeugton für Wohnung und Garten (Winterhart) .

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Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute ?
Wir lernten uns kennen über die Arbeit mit der Keramik, die uns immer mehr verband. In unterschiedlichen Keramikbetrieben konnten wir im Bereich der „Aufbaukeramik “ Erfahrungen sammeln, die für unsere Tierplastiken sehr hilfreich sind . Nach Abschluss unserer keramischen Berufsausbildungen, Werner Klas gelernter Modelleur und Georg Mathes Töpfergeselle und Keramik – Techniker ,machten wir uns dann 1992 selbsständig.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst ?
Das Material Ton, mit seinen großen Ausdrucksmöglichkeiten, und das gemeinsame Interesse und die Faszination an der Tierwelt , im besonderen Reptilien.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey ?
Noch nie , wir freuen uns auf neue Kunden, die Kollegen und die besondere Atmosphäre des Marktes hier im November.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?
Auf Töpfer und Kunsthandwerkermärkten, diese sind alle auf unserer Homepage aufgeführt.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, sehr gerne. Eine tel. Absprache ist aber gut, da wir zu unterschiedlichen Zeiten in der Werkstatt sind .

CeraReptilia Keramikwerkstatt Mathes & Klas
Adresse: Hauptstrasse 38
56206 Hilgert
Tel: 02624-5424

www: www.cerareptilia.de
email:kontakt@cerareptilia.de

Andrea Platten und Peter Burkhardt – ein Künstlerportrait

Wir sind Andrea Platten und Peter Burkhardt. Wir leben und arbeiten seit 30 Jahren  in Weitnau im Allgäu.

 

Wie würdest Du Deine Keramik beschreiben? 

 Wir machen  Steinzeuggeschirr und künstlerische Einzelstücke in einer klaren, schlichten Formensprache.

Wir haben Freude an Farben, die kraftvoll, aber nicht aufdringlich sind, es gibt aber auch zurückhaltende Weiß-und Grautöne.

Durch die Kombination von Farbe und Form entsteht eine Leichtigkeit und Frische.

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Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute?

 Wir haben beide eine keramische Ausbildung in verschiedenen handwerklichen Betrieben gemacht.

Andrea hat danach die Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen besucht mit anschließender Meisterprüfung.

Peter hat nach mehrjähriger Tätigkeit als Baukeramiker die Fachschule für Keramiktechnik ebenfalls in Höhr-Grenzhausen besucht.

Dort haben wir uns kennengelernt und haben seit 1988 eine gemeinsame Werkstatt in Weitnau.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Andreas Mutter hatte einen Laden mit Kunsthandwerk, von daher hatte sie schon früh viele Berührungspunkte mit „schönen Dingen“.

Inspirationen gibt es so viele.

Für uns beide ist die Natur mit ihrer Vielfalt an Farben und Formen immer wieder eine Quelle und Anregung.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Wir waren noch nie da, haben aber schon viel Gutes darüber gehört.

Wir sind gespannt und freuen uns darauf.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?

Wir sind auf mehreren Töpfermärkten vertreten, unter anderem in Dießen, Darmsheim und Kandern.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen? 

Ja gerne, wir haben einen schönen Ausstellungsraum, allerdings keine regelmäßigen Öffnungszeiten, d.h. entweder auf „gut Glück“ oder nach telefonischer Absprache.

Andrea Platten und Peter Burkhardt

Kirchstraße 35, 87480 Weitnau

Tel 08375/204

www: platten-burkhardt.de

email keramik.weitnau@freenet.de

Clarissa Capelle – ein Künstlerinportrait

Mein Name ist Clarissa Capelle und ich lebe und arbeite in Möckmühl im Betrieb meiner Eltern

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Wie würdest Du Deine Keramik beschreiben?

Ich stelle Gebrauchsgeschirr aus Porzellan her. Mein Geschirr dekoriere ich in unterschiedlichen Stadien mit verschiedenen Drucktechniken.

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Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute?

Als 2. Tochter  eines Keramikerehepaars wollte ich auf keinen Fall den selben Weg wie meine Eltern einschlagen. Als ich jedoch mit der Schule ein Berufsinformationszentrum besuchte und einen Test am PC machte wurden mir 10 Berufe Vorgeschlagen und an Zweiter Stelle stand Keramiker. Vor lauter Erstaunen dass mir ein solch bekannter Beruf vorgeschlagen wurde, legte ich meine Rebellion gegen die Eltern ab und habe es bis heute nicht bereut.

Meine Lehre machte ich bei Jörg Treiber in Ettenheimmünster, ich wurde sehr gut ausgebildet. Danach  hatte ich verschiedene Gesellenjahre in England und Kanada und machte danach meinen Meister an der Fachschule in Höhr-Grenzhausen. Seit 2014 bin ich Selbstständig.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Alle meine bisherigen Arbeitgeber und die Zeichnungen von Saul Steinberg.

 

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Noch nie aber ich freue mich, dass ich dieses Jahr zum ersten mal dabei sein darf. Ich war tatsächlich schon als Besucher auf dem Alzeyer Markt.

 

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?

12.-13. Mai 2018         Töpfermarkt Sindringen

 

16.-17. Juni 2018        Töpfermarkt Darmsheim

 

23.-24. Juni 2018        Keramiktage Freiburg

 Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen? 

Sehr gerne. Wir haben eine schöne Werkstatt mit Laden, in der historischen Stadtmauer in Möckmühl. Hier sind das Steinzeuggeschirr meiner Eltern und mein Porzellan ausgestellt.

 

Hauptstr.2,
74219 Möckmühl
Tel 017683247275

www.clarissa-capelle-porzellan.com

email clarissa.capelle@gmail.com

Ulrich Witzmann – ein Künstlerportait

Ich bin Ulrich Witzmann und komme aus Nieder-Olm

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

 

 

 

Angefangen habe ich mit moderner Gebrauchskeramik und seit 25 Jahren habe ich mich auf Keramische Wasserobjekte spezialisiert. Vom Tischobjekt bis zum Marktplatzbrunnen.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Ich bin die 3. Generation, mein Großvater war Porzellanmaler und mein Vater Töpfermeister. Als ich 4 Jahre alt war habe ich meinen Vater an der Töpferscheibe für eine Schulklasse etwas vordrehen gesehen, was mich in den Bann gezogen hat und den Wunsch in mir wachsen ließ, so etwas auch einmal zu können.
Lehre bei Meike Falk Nikolaisen Herzhorn
Gesellenjahre bei Babara Stehr Ahrenlohe
Witthüs Töpferei auf Sylt
Fachschule für Keramik Höhr Grenzhausen  Meister und Gestalter
ESLAU Porzellan Fabrik Sengelöse Dänemark
4 Jahre als integrierte Fachkraft in einem Entwicklungsprojekt in Aylambo Cajamarca/ Peru
Seit 1990 in Nieder-Olm selbständig

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Meine Lehre habe ich in der Töpferei bei Meike Falk Nikolaisen in Herzhorn bei Glückstadt gemacht. Babara Stehr hat mich sehr mit Ihren geometrischen Formen herausgefordert und den Grundstein für mein präzises Arbeiten gelegt, was sich in meinen Wasserobjekten wiederspiegelt. Meine Erfahrungen in Peru in Aylambo in einer schulischen Lehrwerkstatt für Bauerntöpfer in einer Gegend ohne fließendes Wasser und Strom haben wir eine glasierte Gebrauchskeramik mit angepaßter Technologie und einheimisch Rohstoffen auf 2800münN entwickelt. Die Puya de Raimondi eine Riesenbromelie in den Anden auf 4500 inspirierte mich zu meinen Wasserobjekten.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Als Besucher sehr oft. Es ist ein sehr schöner Markt und Nieder-Olm liegt quasi um die Ecke. Es gab immer wieder die Gelegenheit sich mit Freunden und ehemaligen Kommilitonen aus Höhr-Grenzhausen zu treffen.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Es ist ein schöner , kleiner und vom Niveau hervorragender Markt in einem schönen Ambiente.

Auf welchen Märkte –ausser Alzey – bist Du vertreten?

Man findet mich in Frechen, Bonn, meinem Geburtsort Barmstedt, Art of Eden in Darmstadt, Hanau, Siegburg, Oldenburg, Mußbach, Dreieichen Hayn, Galerie Forum in Mainz und Darmstadt.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Darüber würde ich mich sehr freuen. Da ich keine geregelten Öffnungszeiten habe bitte ich um eine telefonische- oder Mail Ankündigung.

Kontaktinformationen:

KERAMIKHOF
Ulrich Witzmann
Alte Landstrasse 24
55268 Nieder-Olm

06136 45815
keramikhof@wasserobjekte-witzmann.de
www.wasserobjekte-witzmann.de

Marlen Schulze – ein Künstlerportrait

 

Mein Name ist Marlen Schulze und ich lebe in Höhr- Grenzhausen.


Wie würdest Du Deine Keramik beschreiben?

 

 

 

Auf der Scheibe fertige ich Geschirr in kleinen Serien, welches zartfarben mit Engoben dekoriert und transparent glasiert ist. Bei 1200°C im elektrischen Ofen wird der rote Scherben dicht gebrannt.

Motive aus Fauna und Flora, sowie Muster werden gedruckt, gemalt, gestempelt und geritzt. Etwas nostalgisch anmutend, erinnert der Mix aus verschiedenen Dekoren an Großmutters Sammeltassen,…frühkindliche Prägung also, meine Oma hatte eine herrliche Sammlung!

Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute?
Einen Ausbildungsplatz zu finden war 1996 nicht so leicht, fand sich dann aber in Landshut an der BFS für Keramik. Als Gesellin arbeitete ich anschließend 3 Jahre in der Töpferei P. Dolacinski auf Rügen, hauptsächlich als Dreherin, dann auch als Malerin(Fayence).
Es folgte ein 8-monatiger Arbeitsaufenthalt in Frankreich und schließlich noch einmal 3 Jahre Ausbildungszeit an der FS für Keramikgestaltung in Höhr- Grenzhausen, mit dem Ziel, dann endlich eigene Töpfe zu machen.
Seit 2006 bin ich selbstständig tätig, ab 2007 Mitglied der Gruppe CeraMix.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Beeinflusst wurde ich auf jeden Fall von meinem Arbeitgeber auf Rügen und auch den vielen Freunden und Besuchern im offenen Haus des Meisters.
Frau De Nigris, meine Dekorlehrerin an der Fachschule gab mir viel mit auf den Weg. Ich schätze die Keramik von Heidi Manthey und Sonngard Marcks zum Beispiel, schade eigendlich dass ich nicht in Halle studiert habe.


Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

2016 werde ich erstmals dabei sein und freue mich schon!

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?

Unter anderem in Krefeld,Frechen, Bonn, Höhr-Grenzhaus., Siegburg, Oldenburg, Köln, Flörsheim, Dreieich, Langerwehe

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Wir freuen uns über Besuch!
Da es aber keine festen Öffnungszeiten gibt, sollte man sich vorab telefonisch vergewissern, dass jemand da ist.

Marlen Schulze
Brunnenstr 11c
56203 Höhr- Grenzhausen
wismarlen@freenet.de
Tel: 02624/9290015
mobil: 0176/40043247

Ulrike Hemberger und Werner Laetsch – ein Künstlerpaarportrait

Wir sind Ulrike Hemberger und Werner Laetsch und wohnen und arbeiten in Michelstadt im Odenwald.

Wie würdest Du Deine Keramik beschreiben?




Wir fertigen Steinzeuggeschirre und frostfeste Pflanzgefäße: Kübel, Kästen und große Wasserschalen. Die Keramik ist sowohl reduzierend bei 1280 Grad gebrannt, teilweise mit Pinsel und Malhorn dekoriert und anschließend mit Feldspatglasuren glasiert. Dann brennen wir noch bei 1240 Grad  oxidierend die naturweissen und bunt dekorierten Keramiken.

Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute?
Das war Ende der 1970er Jahre. Wir arbeiteten damals beide als Sozialarbeiter im städtischen Jugendhaus und organisierten diverse Werkstattkurse und -angebote. Dazu zählte auch das Arbeiten mit Ton. 1982 begann ich die Lehre als Scheibentöpferin. Danach waren wir häufig keramisch unterwegs, in England und Italien.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Zunächst maßgeblich mein damaliger Fachkundelehrer an der Rheinbacher Glasfachschule. Mit ihm bauten wir auch unseren ersten Gasbrennofen. Später war es David Frith (Wales). Thomas Sarcander in der Raubach mit seinem Holzofen. Wir haben bei vielen Bränden mitgearbeitet.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Wir sind von Anfang an dabei.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Die sehr nette Nachbarschaft mit unseren lieben Kollegen und die nahezu familiäre Atmosphäre dort. Dies wird auch unterstützt durch die örtliche Gegebenheit der beiden Höfe inmitten der Alzeyer Altstadt.
 Nicht zu vergessen unsere langjährige treue Kundschaft, die auch schon mal mit einem heißen Kaffee und Kuchen überrascht.

Auf welchen Märkten außer Alzey bist Du vertreten?

Auf Töpfer- und Kunsthandwerkermärkten hier in der Region. Der Terminkalender auf unserer Webseite gibt darüber Auskunft.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Ja, sehr gerne! Unser Werkstattladen hat feste Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 10 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr
Samstag                  10 – 14 Uhr

Keramik am Schloss

Ulrike Hemberger Werner Laetsch
Schoss-Str.7
64720 Michelstadt
Tel.: 060614914

Email: toepferei@keramik-am-schloss.de
www.keramik-am-schloss.de

Künstlerportrait – Andreas Hinder

Ich bin Andreas Hinder und seit über zwanzig Jahren befindet sich mein Atelier auf dem ehemaligen Gelände der Merkelbachmanufaktur in Höhr-Grenzhausen, dem Zentrum der Keramik in Deutschland.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Keramikmuseum Westerwald, die Keramikgalerie Kasino und viele weitere Werkstätten und Ateliergemeinschaften.


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Frei modellierte Tierplastik im Steinzeugbereich, also individuelle Einzelstücke für Drinnen oder Draußen. Durch den Aufbau mit grober Bildhauermasse und bemalt mit feinen Porzellanengoben entstehen interessante Oberflächen, deren Risse und Texturen mit dunkler Glasur eingefärbt werden. Jedes ier erhält einen eigenen Charakter und wird somit zur eigenen Persönlichkeit.


Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

 Professionell  begonnen habe ich vor vielen Jahren mit einer Töpferlehre, also der Ausbildung zum Gefäßkeramiker. Während meiner Gesellenzeit arbeitete ich in verschiedenen Werkstätten in- und außerhalb Deutschlands, in- und außerhalb der Keramik. 1990 folgte die Weiterbildung zum Gestalter im Handwerk ( HWK-Kassel), sowie die dreijährige Gestalterausbildung in Höhr-Grenzhausen, wo ich mich auch anschließend selbständig machte.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Eine große Prägung und überhaupt das wissen, dass es so etwas wie Studiokeramik gibt kam schon durch das Elternhaus. Großvater, Vater und Onkel haben schon immer kunsthandwerkliche und künstlerische Keramik gehandelt und vertreten.  Einzelne Vorbilder zu nennen fällt mir schwer, wegen der Vielen dann nicht genannten. Danken möchte ich aber den Ausbildern in den Werkstätten und Schulen.


Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Bisher noch gar nicht, wir freuen uns aber über die Einladung ergänzend zum Töpfermarkt unsere Objekte ausstellen zu dürfen.


Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Klein aber fein und persönlich von Kollegen organisiert

Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?

Regelmäßig nehme ich an den Märkten in Frechen, Höhr-Grenzhausen, Dießen, Oldenburg und Gmunden/ A teil

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne, besser  nach telefonischer Absprache

Andreas Hinder Keramik
Brunnenstraße 13
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel./Fax: +49 (0) 2624 – 950 516

info@andreas-hinder-keramik.de
www. andreas-hinder-keramik.de

Elisabeth Fischer – ein Künstlerportrait

Ich heiße Elisabeth Fischer, bin Keramikerin aus Leidenschaft, lebe und arbeite in Hürth bei Köln.

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

 

 

 

 

Mein Geschirr ist farbenfroh, mal kräftig-leuchtend, mal zart-strahlend, und es zeichnet sich durch eine hohe Funktionalität und Alltagstauglichkeit aus. Mir ist sehr wichtig, dass meine Keramik gebraucht, also benutzt, wird. Sie soll selbstverständlicher Bestandteil im Lebensraum meiner Kunden sein. Ich freue mich sehr, wenn ich die Rückmeldung bekomme, dass aus meinen Tassen und Bechern jeden Morgen getrunken wird oder meine Teller, Kannen, Schälchen, Platten und Schüsseln eine Tafelrunde mit Freunden oder der Familie bereichert haben. Für mich ist meine Keramik funktionales Kunsthandwerk, das oft die Benutzer freudig berührt.

Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute?

Ich bin mit Keramik aufgewachsen. Meine Mutter erlernte ebenfalls das Töpferhandwerk an der Fachschule in Höhr-Grenzhausen. Bei uns zuhause gehörte Keramik und anderes Kunsthandwerk zu unserem Lebensalltag. Wir waren immer von schönen Dingen aus Ton umgeben. Als ich als Achtklässlerin die Gelegenheit bekam, ein Praktikum in der Töpferei Dietz in Königswinter zu machen, war ich so begeistert, was meine Hände aus diesem erdigen Werkstoff alles kreieren können, dass ich mit 16 Jahren gleich meine Lehre dort startete. Es folgte ein Gesellenjahr in der Schweiz, wo ich es genoss, mich handwerklich frei auszuprobieren, auf der Suche nach meiner eigene Formensprache. Anschließend besuchte ich die Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen. Darauf folgten einige „Wandermonate“ in englischen Töpfereien, deren Arbeitsweise und Selbstverständnis mich sehr beeindruckt haben. Seit 1990 bin ich in eigener Werkstatt tätig.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Ich denke, dass ich von vielen Einflüssen geprägt bin. Da ist zunächst einmal meine Familie, die mir den Ton praktisch in die Wiege gelegt und mir die Schönheit und den praktischen Gebrauchswert von Keramik vermittelt hat. Weiterhin hat mich der natürliche Umgang mit Keramik, der in England auf so selbstverständliche Weise gelebt wird, sehr fasziniert. Dort gehört Gebrauchsgeschirr aus Keramik zur Lebenskultur. Es prägt mich sicherlich auch die Natur, von der ich immer aufs Neue inspiriert werde und aus der ich viel Kraft schöpfe.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Dieses Jahr zum ersten Mal – und ich freue mich darauf!

Auf welchen Märkten – ausser Alzey – bist Du vertreten?

Frechen, Bonn, Köln, Kandern.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne, nach telefonischer Absprache.

Kontaktinformationen:

Elisabeth Fischer
Horbeller Straße 114
50354 Hürth
02233/6128308
mail@liska-fischer.de
http://www.elisabeth-fischer-keramik.de

Künstlerportrait – Nicole Thoss

Ich bin Nicole Thoss und komme aus Höhr-Grenzhausen

 

 


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Drucken auf Keramik. Ein Tätigkeitsbereich, der nicht nur die herkömmlichen keramischen Arbeitsprozesse mit sich bringt. Auch gehören zu meinen Werkzeugen Photographien, Photokopien, Papier, ein Computer, ein Kopiergerät, ein Drucker und so einiges mehr….
Meine Bilderwelten werden aus größtenteils eigenen Photographien am Computer erarbeitet:
Unnötiges wird entfernt, Wichtiges hervorgestellt, Farbwerte, Größenverhältnisse werden verändert, so daß kontrastreiche Vorlagen für den späteren Druck entstehen.
Meine Protagonisten sind Häuser, Menschen, Tiere, Gegenstände und noch Vieles mehr …. alles was mein Blick durch die Kamera erfasst wird sondiert und archiviert!
Aber auch die klassische Collage mittels Skalpell und Leuchttisch findet bei mir Anwendung: Bilder werden ausgeschnitten, neu zusammengesetzt, wiederholt kopiert, manipuliert…
Mit dem von mir angewandten Verfahren, das auf der Grundlage der Lithographie basiert, kann ich meine Bildelemente auf die Keramik übertragen. Hier erst entsteht die gesamte Collage – meine Protagonisten werden auf die Bühne gerufen und auf jeder „Bildbühne“ wird ein neues Stück gespielt

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
 In Großostheim (bei Aschaffenburg) habe ich meine Lehre in der Töpferei Hagl abgeschlossen.
danach habe ich die Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen besucht und ein angebotenes Förderjahr wahrgenommen. Seit 2004 bin ich selbständig und arbeite in einer eigenen Werkstatt.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Martin Möhwald ist mein Lieblingskeramiker
Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

 Bisher noch gar nicht, wir freuen uns aber über die Einladung zur Ausstellung


Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

 Klein aber fein und persönlich von Kollegen organisiert


Auf welchen Märkten -ausser Alzey – bist Du vertreten?

Herrenberger Straßengalerie, Keramiktage Oldenburg, Töpfermarkt Gmunden, Hayner Töpfermarkt Dreieich

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, seit 2007 betreibe ich mit einer Kollegin das Kasino – Werkstatt, Laden, Galerie, Café  in Höhr-Grenzhausen. Dort zeigen wir unsere eigenen Arbeiten und die einiger Kollegen. Es finden 3 Ausstellungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Jahr statt.

Kasinostraße 7
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 02624 9416990
Fax: 02624 9416998
info@keramik-kasino.de
http://www.kultur-kasino.de/